Durch das Lernen persönlich wachsen dürfen. Vom Kindergarten bis zur Matura, in einer Gemeinschaft, die das Kind als Individuum sieht.
Schule kennenlernen
Die Pädagogik von Rudolf Steiner ist nun schon 100 Jahre alt, doch aktuell wie selten zuvor. Die Sihlau fördert Kinder in ihrer individuellen Entwicklung, ohne die aktuellen Anforderungen von Welt und Umwelt zu vernachlässigen.
Der Epochenunterricht — mehrere Wochen intensiv an einem Thema — verknüpft Wissen mit Kunst, Bewegung und realen Erfahrungen. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung der ganzen Persönlichkeit: Denken, Fühlen und Wollen.
Die Sihlau ist für Kinder, die in ihrer Einzigartigkeit gesehen werden wollen, egal ob sie seit dem Kindergarten hier sind oder mitten im Schuljahr wechseln. Das Schulgeld wird individuell nach den finanziellen Möglichkeiten Ihrer Familie berechnet. Niemand wird ausgeschlossen.

Besuchen Sie uns an einem offenen Anlass, unverbindlich und kostenlos.
Rudolf Steiner Schulen gewichten die kognitiven und die handwerklich-künstlerischen Fächer gleich. Pestalozzi postulierte, dass Pädagogik den werdenden Menschen in seinen Fähigkeiten mit Kopf, Hand und Herz ansprechen sollte. Rudolf Steiner entwickelte die pädagogische Forderung, dass Pädagogik keine einseitige Vermittlung von Wissen sei, sondern als «Menschwerdung» zu betrachten sei und den werdenden Menschen in seinem Denken, Fühlen und Wollen ansprechen soll.
Deshalb werden Fächer wie Theaterprojekte, Eurythmie oder Gartenbau ebenso gewichtet wie die kognitiven Fächer. Der Lehrplan berücksichtigt dabei immer besonders den Entwicklungsstand des Kindes.
unsere PädagogikEs gibt keinen Einheitspreis. Der Elternbeitrag richtet sich nach Einkommen und Vermögen und liegt zwischen Fr. 790 und Fr. 2'546 pro Monat. Mit dem Beitragsrechner sehen Sie in zwei Minuten, wo Sie stehen. Und: Kein Kind wird aus finanziellen Gründen abgewiesen; dafür gibt es den Stipendienfonds.
mehr zum SchulgeldDer einfachste Weg ist ein Besuch. Ihr Kind kann probeweise mitgehen, Sie können den Unterricht besuchen, und an Osterbazar oder Sommerfest sehen Sie die Schule ohne Anmeldung von innen.
nächste VeranstaltungenIn den ersten Schuljahren nicht. Die Kinder erhalten am Ende der 1. bis 6. Klasse einen persönlichen «Zeugnisspruch»; das Motiv begleitet das Kind durch das ganze nächste Schuljahr. Ende der 3. Klasse schreibt die Klassenlehrperson zum ersten Mal ein Berichtzeugnis, in der Mittelstufe ergänzt durch die Berichte der Fachlehrpersonen.
In der Oberstufe liegt der Fokus weiterhin auf dem Berichtszeugnis: Am Ende jedes Schuljahres werden zu jedem Fach Arbeitshaltung, Stärken, Schwächen und Entwicklungsmöglichkeiten beschrieben. In der 8. und 9. Klasse kommt ein Halbjahresnotenzeugnis dazu, am Ende der obligatorischen Schulzeit gibt es sowohl ein Berichts- als auch ein Notenzeugnis. Kein Sitzenbleiben: Eine Klasse bleibt neun Jahre zusammen.
Die Steiner Schule bietet in der Regel jedem Kind zwölf Schuljahre an. Die meisten setzen ihre Schulzeit nach der 9. Klasse an unserer Integrativen Mittelschule fort, der Atelierschule Zürich – dort ist unter anderem die Matura möglich und damit der Zugang zu jedem Studiengang in der Schweiz. Einige beginnen eine Berufslehre, nur vereinzelt führt der Weg an ein Gymnasium, in ein berufsvorbereitendes 10. Schuljahr oder in ein Praktikum.
Wir unterstützen bei der Entscheidungsfindung: mit einem Schnuppertag an der Atelierschule, einem gemeinsamen Besuch im Berufsinformationszentrum BIZ Horgen und in den regelmässigen persönlichen Standortgesprächen.
zur MittelschuleNein. Die Waldorfpädagogik ruht auf der Anthroposophie Rudolf Steiners. Das ist die Grundlage, auf der wir unterrichten, aber kein Unterrichtsfach und kein Bekenntnis, das wir von Familien erwarten. Bei uns sind Kinder aller Konfessionen und ohne Konfession.
Die Erziehungsberechtigten leisten ihren Beitrag zum Schulbetrieb – basierend auf den Prinzipien Eigenverantwortlichkeit und Solidarität. Dazu gehören die Teilnahme an Klassenelternabenden, Quartalsfeiern und anderen Veranstaltungen, die Mithilfe an obligaten Schulveranstaltungen, das Schuldepot als zinsloses Darlehen und das jährliche Einreichen der Beitragsvereinbarung.
Darüber hinaus ist die Elternmitarbeit ausdrücklich erwünscht und trägt dazu bei, den Schulbetrieb sicherzustellen: der Elternrat, Mithilfe am Osterbazar und Sommerfest, das Lädeli, Begleitung auf Klassenreisen. Die Sihlau ist eine Elternschule — sie trägt, weil Eltern mittragen.
Direkt gegenüber der Schule liegt die Haltestelle der SZU, Linie S4. Die Züge fahren morgens und am späten Nachmittag im 10-Minuten-Takt, sonst im 20-Minuten-Takt; eine kurze Unterführung führt von der Haltestelle zur Schule. Die Schule liegt ausserdem unmittelbar am Sihltalradweg, und bei und um die Schule gibt es Parkplätze.
Es gibt auch einige Fahrgemeinschaften. Diese werden von den Eltern selbst organisiert und angeboten – bei der Kontaktaufnahme sind wir Ihnen gerne behilflich.
Das hängt vor allem von der Wohnsituation des Kindes ab und davon, welche Aktivitäten es noch vor Ort besucht. Dadurch, dass Kinder der Steiner Schule vor allem in den ersten Schuljahren weniger Nachmittagsunterricht haben als in den öffentlichen Schulen, bieten sich mehr Zeiträume für das Spielen an – sei es im Quartier oder mit Gspänlis aus der Schule.
An der Sihlau gibt es eine Schulordnung. Sie regelt vor allem den Umgang miteinander und mit den Schulmaterialien sowie das Verhalten auf dem Schulgelände, einschliesslich des Mitbringens und Einsatzes elektronischer Geräte.
Gibt es Zuwiderhandlungen – wir gehen hier von alters- und schultypischen Vorfällen aus –, sind die Massnahmen abhängig vom Alter des Kindes sowie von Art und Ausmass des Verstosses. Wichtig ist uns, dass man den «Unfug» wieder in Ordnung bringt, ob mit einem Gespräch, einer Entschuldigung, einem Arbeitseinsatz oder einem Aufsatz. Wenn das Ganze aus der Welt geräumt ist, soll das Kind wieder unbelastet seine Schulzeit verbringen können.
Aktuelle Zeitphänomene machen nicht vor unserer Tür halt: Sie werden auf verschiedene Art an uns herangetragen und müssen gemeinsam und altersgemäss aufgegriffen und bewältigt werden. In unseren pädagogischen Konferenzen behandeln wir solche Themen regelmässig, suchen geeignete Literatur, laden bei Bedarf Referentinnen und Referenten ein und begrüssen den Austausch mit den Eltern.
Elektronische Medien gehören inzwischen zum Alltag vieler Familien. Wichtig ist der bewusste Umgang damit – und dass Kinder gerade heute reale Sinneserfahrungen machen dürfen. Die anthroposophische Pädagogik kann durch ihre Art des Unterrichts diesen gesunden, ausgleichenden Gegenpol anbieten.
Mit den Schülerinnen und Schülern suchen wir bei aktuellen Vorkommnissen wie bei grundsätzlichen Themen das Einzel-, Gruppen- oder Klassengespräch. Im Rahmen unserer Beziehungskunde wird vom Kindergarten bis in die Oberstufe das vertrauensvolle und vertrauensfördernde Miteinander gepflegt.