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Der Epochenunterricht

Mehrere Wochen am selben Thema, jeden Morgen zwei Stunden. So ist der Hauptunterricht an der Sihlau aufgebaut.

Farbige Zeichnung in einem selbst geschriebenen Epochenheft

Der Tag beginnt mit dem Hauptunterricht: zwei Stunden am Stück, drei bis vier Wochen lang am selben Gegenstand. Eine Klasse hat dann Geometrie-Epoche, danach Botanik, danach Geschichte. Die Fachstunden für Sprachen, Musik, Turnen und Handarbeit folgen im Anschluss.

Weshalb so lange am Stück

In vierzig Minuten lässt sich ein Thema anreissen. Beobachten, zeichnen, rechnen und darüber sprechen braucht länger. In zwei Stunden ist Platz dafür: Zuerst wird erinnert, was gestern war, dann kommt Neues dazu, und am Schluss arbeiten die Kinder es selbst durch.

Das Epochenheft

Statt eines Lehrmittels entsteht ein eigenes Heft. Die Schülerinnen und Schüler schreiben, zeichnen und ordnen selbst, was sie verstanden haben. Am Ende der Epoche halten sie ein Buch in der Hand, das es so kein zweites Mal gibt.

Zwischen zwei Epochen

Zwischen zwei Epochen desselben Fachs liegen Monate. Das ist so gewollt: Was in dieser Zeit absinkt, wird beim Wiederaufgreifen erinnert statt neu gelernt, und sitzt danach fester. Fächer, die tägliche Übung brauchen, laufen durchgehend weiter, etwa Sprachen und Rechnen.

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Am besten versteht man die Sihlau, wenn man sie besucht. Kommen Sie an einen Info-Anlass, zum offenen Unterricht oder melden Sie sich einfach bei uns.