Kindergarten
Kinder lernen im Kindergarten nicht aus Erklärungen, sondern aus dem, was sie um sich herum sehen und nachahmen. Der Morgen beginnt jeden Tag gleich – dieser feste Ablauf gibt Sicherheit.

Vorbild und Nachahmung
In den ersten sieben Jahren legt die Pädagogik Rudolf Steiners besonderen Wert auf Vorbild und Nachahmung. Kinder in diesem Alter lernen nicht durch Erklärungen, sondern indem sie tun, was sie sehen. Deshalb achten wir darauf, was im Kindergarten geschieht – und wie.
Einfache Spielsachen aus Naturmaterialien fördern die Freude am gemeinsamen Spiel und unterstützen elementare Sinneserfahrungen. Holz, Wolle und Tuch lassen offen, was daraus wird – und genau darin liegt ihr Wert.
Ein Morgen im Kindergarten
Der rhythmische Ablauf eines Kindergartenmorgens gibt den Kindern Geborgenheit und stärkt ihr Selbstvertrauen. Freies und geführtes Spiel, Singen, Puppenspiel und Eurythmie gehören dazu, ebenso das Spiel im Garten und der Waldmorgen.
Die Kraft dafür gibt ein gesundes Znüni, das im Kindergarten selbst zubereitet wird. Dass die Kinder dabei zuschauen und mithelfen, ist kein Nebeneffekt, sondern Teil des Lernens.
Gestalten und Jahreszeiten
Kneten, Malen und Zeichnen führen zu ersten gestalterischen Erlebnissen – ohne Vorgabe, wie das Ergebnis aussehen soll. Die Jahreszeiten und ihre Feste sind ein weiterer wichtiger Baustein der Kindergartenpädagogik: Sie geben dem Jahr eine Form, auf die sich Kinder freuen können.
Unser Angebot
Der Kindergarten nimmt Kinder ab vier Jahren auf. Die Gruppe bleibt klein genug, dass jedes Kind gesehen wird – die genauen Zeiten und Zahlen stehen nebenan.
Ferien und schulfreie Tage: zum FerienplanBetreuung über Mittag
Auf Wunsch bleibt Ihr Kind über Mittag: gemeinsames Essen und Betreuung von 11:40 bis 13:30 Uhr in den Räumen der Vorschulstufe, für Fr. 25.– inklusive Mittagessen. Nach dem Mittagsblock können Kindergartenkinder für eine weitere Betreuung in den SihlauHort wechseln.